Aufnahmen

 

Baroque in Hanover - court music

Baroque in Poland Komponisten: Georg Friedrich Händel, Charles Babell, Agostino Steffani, Nicolaus Adam Strungk, Georg Philip Telemann, Antonio Sartorio

Interpreten: Iwona Leśniowska-Lubowicz, Franz Vitzthum, Paulina Kilarska, Petr Wagner, Stanisław Gojny

Rezensionen
  Aufnahme: 13. – 17.12.2009
Qualität: DSD
Spieldauer: 66:43
Label: Ars Produktion
Veröffentlicht: 01.09.2010

Preis inkl. Versand: 20€
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Musiktradition am Hannoverschen Hof
Im 17. und 18. Jahrhundert spielte Hannover im Kulturleben Deutschlands eine bedeutende Rolle. Musik erklang hier vor allem in der lutherischen Marktkirche aber auch am Fürstenhof. Dort wirkten ab dem Jahr 1636 die vortrefflichsten Künstler.
Schon bevor es Hannover gelang, ein solch aufstrebendes Talent wie Georg Friedrich Händel (1685-1759) anzulocken, wirkten hier bereits viele hervorragende Komponisten. Während der Regentschaft des Herzogs Johann Friedrich von Braunschweig-Calenberg (1655-1679), der ein sehr gebildeter Herrscher war, spielten in dem Hof-Ensemble mehrere Musiker aus Italien und Frankreich. Gleichzeitig wurde das Ensemble deutlich vergrößert. Die Tatsache, dass Gottfried Wilhelm Leibniz, einer der größten Philosophen und Mathematiker, viele Jahre dort verweilte, ist ein weiterer Beweis für das hohe Niveau, das an dem Hof während dieser Zeit vorherrschte.
Um das Bild der Norddeutschen Barockmusik zu vervollständigen, fügte alla polacca eine Sonate von Georg Philipp Telemann (1681-1767) hinzu. Er war einer der fruchtbarsten und angesehensten Komponisten seiner Zeit, der mit seinem Stil schon einen Weg in die neue Epoche aufgezeigt hatte. Telemann war nie am Hannoverschen Hof angestellt. Er besuchte ihn jedoch oft und die schöpferische Atmosphäre dort sowie Steffanis Leistungen übten großen Einfluss auf Telemanns Kreativität aus.

 


 

Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)
1 Duetto IX „Conservate, raddopiate” HWV 185 (für Sopran, Alt und B.c.)
2-5 Kantate „Solitudini care, amata libertà” HWV 163 (für Sopran und B.c.)
2 Recitativo
3 Aria
4 Recitativo
5 Aria
 
Charles Babell (ca. 1636 – 1716)
6-10 „8me Suite en c-moll” (für Cembalo solo)
6 Allemande
7 Courante
8 Sarabande
9 Maniere de Sarabande
10 Gigue
 
Agostino Steffani (1654 – 1728)
11 Duetto „Vuol il Ciel ch’io sia legato” (für Sopran, Alt und B.c.)
 
Nicolaus Adam Strungk (1640 – 1716)
12-13 Lieder aus „Leucoleons Galamelite” (für Alt und B.c.)
12 Er scheuet sich nicht das Kammermägdgen Myrtalen zu lieben
13 Das Bildnis seiner Verstorbenen kompt Ihm im Traum wieder vor
(Faximile aus der Stadt und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main)
14 „Capriccio della Chiave A” (für Orgel solo)
15-16 Lieder aus „Leucoleons Galamelite” (für Alt und B.c.)
15 Er widerräth der Rhodinis das Closter-Leben
16 Nacht-Lied
 
Agostino Steffani (1654 – 1728)
17 Duetto „O care catene ch’il piede stringete” (für Sopran, Alt und B.c.)
 
Georg Philip Telemann (1681 – 1767)
18-22 Sonata e-moll (für Viola da gamba und B.c.)
18 Cantabile
19 Allegro
20 Recitativo
21 Arioso
22 Vivace
 
Antonio Sartorio (1630 – 1680)
23 Kantate „E tiranna la speranza” (für Sopran und B.c.)
(Handschrift aus der Universitätsbibliothek Kassel)
 
Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)
24-26 Duetto X „Tanti strali al sen mi scocchi” HWV 187 (für Sopran, Alt und B.c.)
24 Tanti strali al sen mi scocchi
25 Ma se l'alma sempre geme
26 Dunque annoda pur, ben mio

 

alla polacca:
Iwona Leśniowska-Lubowicz – Sopran
Paulina Kilarska – Cembalo, Orgelpositiv
Stanisław Gojny – Theorbe, Barockgitarre

als Gäste:
Franz Vitzthum – Countertenor
Petr Wagner – Viola da gamba

 

Rezensionen: 

 

Gefördert aus Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und dem Adam Mickiewicz Institut.

 

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